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1. Ocean of Sounds
Songs für Marimbas, Gongs und Trommeln
Komponiert, gespielt und produziert von Thomas Ach

1. Muamat
2. Terang Bulan - Vollmond
3. Ritmo Rossa
4. Meerestiefen
5. Blessing of Buddha

Instrumente:
Puk, Surdo, Log-drum, Congas, Octoban, Tube-drums, Shekere, Marimbas, Xylophon, Metallophon, Tubular-bells, Waterphone, Tibetan Dung Chen, Damaru, Rölmo-Cymbels, Tribu-bell, Ting-Sha Gongs aus Thailand, Burma, China, Wadon aus Bali und Paiste Sound Creation Gongs

Muamat ist der Tempel im Dschungel.
Dort ist Tanzen und Freude das Geschenk der Götter.
Terang Bulan ist der Vollmond auf Bali. In dieser Nacht bin ich umgeben von den Klangen des Gamelan, den farbigen Gewändern und dem Duft von Nelken und Jasmin.
Ritmo Rossa: Im warmen Licht der Abendsonne spülen die blauen Wellen des Mittelmeeres um die roten Granitfelsen an der Westküste von Sardinien. An diesem Kraftplatz habe ich den sanften Swing von Ritmo Rossa komponiert.
Meerestiefen: Durch die starke Gischt der Wellen tauchen wir hinab in die Stille der Meerestiefen. Wir schweben und gleiten über die fantastischen Formen und Farben der Korallen und staunen über den Tanz der Fische.
Blessing of Buddha: Ausserhalb von Kathmandu liegen im Umkreis der grossen Stupa von Boldnath die Klöster des tibetischen Buddhismus. Alle Liebe und Weisheit habe ich dort in einem Segen erfahren. Die unvergleichliche Kraft der Tibertischen Musik inspirierte mich zu Blessing of Buddha.

Remember Ileaye
"Rithmo Rossa" und "Muamat" sind zwei meiner Kompositionen die ich mit dem "Ileaye"- Ethnic Melodic Percussion Ensemble erarbeitet habe und die bisher noch nicht auf CD veröffentlicht wurden. Die 11 Musiker/Innen des 1988 gegründeten Ileaye - Ensembles waren z.T. über viele Jahre meine Studenten, die in Workshops und meinem Ausbildungs-"Projekt Rhythmus" Percussion-Instrumente verschiedener ethnischer Kulturen erlernten. Im Mittelpunkt stand dabei ein körperliches Verstehen von Rhythmus, das nicht über Noten sondern über Bewegung Musik erarbeitet und interpretiert. Dieser tiefgehende Lernprozess bewirkt eine umfassende Transformation, die die Gesetze der Musik als Rhythmusgefühl erfahbar macht. Es gab kein Metronom, das Ensemble verschmilzt mit dem Puls der Musik zu einem Organismus, durch den sich Swing als fließende Energie äußert. Immer war es auch mein Anliegen den klanglichen und melodischen Reichtum von akkustischen Schlaginstrumenten hörbar zu machen. Ständig auf der Suche nach neuen Sounds, verdankte ich den eben neu kreierten Instrumenten aus der Werkstatt des Klangspezialisten Jan Dosch viele Arten von Marimbas und gestimmten Hölzern, Metallen, bis hin zu Plastikrohren. Zusammen mit den, von mir auf meinen Reisen gesammelten, ethnischen Trommeln, Glocken und Gongs verschmolzen sie zu einem faszinierendem Klanggewebe. Das Ileaye - Ensemble war auch ein spannendes soziales Experiment. Ihm verdanke ich tiefe Erfahrungen, was es heißt respektvoll und demokratisch miteinander Entscheidungen zu fällen. Es war für mich nicht immer leicht, mich dem Wunsch der Gruppe nach kollektiven Entscheidungsprozessen zu öffnen und dabei noch die musikalische Führung zu behalten. Der enorme Aufwand all diese vielfältigen Sounds außschließlich mit akkustischen Instrumenten zu spielen, konnte nur von uns gemeinsam bewältigt werden. Nur durch viel persönliches Engagement von jedem einzelnen war dieses Projekt zu verwirklichen. Roadies gab es keine, die Bühne war voller Instrumente, Auf- und Abbau, Transport, Licht, PA, Werbung, Gig-Management etc. alles wurde von der Gruppe selbst organisiert. Ileaye sind: Renate Buchecker, Ulrike Bürger, Sabine Schulte, Silke Vlecken, Sabine Zeh, Michael Grobe, Donald Halfkenny, Martin Lieckfeld, Frank Müller, Reinhard Schiel, Richard Schmidt und Thomas Ach. Wenn ich heute "Rithmo Rossa" und "Muamat" höre, dann spüre ich immer noch ein Stück von dem Glücksgefühl und dem göttlichen Glanz, das uns begleitet hat in den Momenten als diese Musik als "Jetzt", "Live" von uns gespielt wurde. Auf dem schmalen Grad zwischen Konzentration und Entspannung, Hingabe und absoluter Päsenz, verbunden mit den Anderen im offenen Hören und ohne zu zögern, mutig rein zu springen in der Bereitschaft alles zu geben und "Es" spielen zu lassen. Michael Grobe hat, mit der damals gerade erfundenen digitalen Aufnahme-Technik, die letzten "Ileaye"-Konzerte in 2-Spur Stereo mitgeschnitten. Das "Ileaye - Ethnic Melodic Percussion" Ensemble gab am 15. September 1990 sein letztes Konzert. Der Verlust dieser Gruppe, in die mein Herzblut geflossen ist, hat lange Zeit der inneren Aufarbeitung gedauert. So viele Jahre nach der Auflösung von Ileaye fühle ich immer noch eine tiefe Dankbarkeit, das musikalische Vermächtniss dieses außergewöhnlichen Ensembles auf meiner CD "Ocean of Sounds" veröffentlichen zu dürfen.
Hörbeispiel Muamat:*
Hörbeispiel Ritmo Rossa:*
2. Suara
Das indonesische Wort für Klang ist eine Begegnung abendländischer, asiatischer, afro-brasilianischer und orgineller Eigenbau-Instrumente auf einer lebendigen Reise über ein Meer aus musikalischen Stimmungen.

Alle Kompositionen außer 5, 8, 13 von Thomas Ach, Gerd Kötter und Ardhi Engl.

1. O Sonho (klassische Gitarre, Gatham, Truhen-Orgel)
2. Jimiinbali (Bali-BuckelGongs, Gewindestange)
3. Danca dos milagres (Tubedrums, Schnurgit.,Triangel, Obertonrohr, Trompeten)
4. Indian Railway (Gatham, Saiten-Brotkorb, Wadon-BaliGong, Angklung)
5. "Ich ruf zu Dir" (Choralbearb . J.S.Bach Orgel, O-Daiko)
6. Pelangi (Schnurgit., Maultrommel, Bell-Set, Wadon-BaliGong)
7. Kecil-kecil (Tropfenmaschine, Cuica, Maultrommeln )
8. Tento del Modo Primero (J. Bermudo Orgel, Surdo)
9. Passaros (Berimbau, Suling,Truhen-Orgel)
10.Tiefseebläser (Rohrsax, Sonnen-Gongs, O-Daiko)
11. Klungkung (Schnurgit, GlockensoundSet, Bali-Gongs)
12. Hochseestreicher (Angklung, Monochord, SymphonicGong, Truhen-Orgel)
13. Pavana lachrimae (J. Dowland klass. Gitarre, Waterphone)
14. Sakuhachi (Sakuhachi, Paiste Sound Creation Gongs)

Der natürliche Nachklang im weiten Innenraum der Münchener Lukaskirche aus dem Jahre 1897,verleiht den ausschließlich akkustischen Instrumenten ein einzigartiges Raumerlebnis.
Gerd Kötter ist Kirchenmusikdirektor, seit 1997 an St. Lukas in München. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Verknüpfung des musikalischen Geschehens mit Elementen aus der bildenden und darstellenden Kunst, der Verknüpfung verschiedener musikalischer Stilmittel in der Verbindung von Klang, Bewegung und Sprache. Er spielt die grosse 4-manualige Steinmeyer-Orgel von 1932 mit mit 67 klingenden Stimmen und fast 5000 Pfeifen.
Ardhi Engl ist deutsch-indonesischer Gitarrist und Performer, studierte am Richard-Strauss-Konservatorium in München, entwickelt eigene Instrumente und Klangobjekte, liebt die Vielfalt im Einfachen, die sich aus "primitiven" Materialien mit humorvoller Neugierde herauszaubern lässt, komponiert und spielt u.a. für Theater- und Tanzperformances.

Suara wurde ohne Verwendung künstlicher Effekte Live in der Lukaskirche München am 24.11. 2001 und 15.11.2002 aufgenommen.
Aufnahme und Mischung: Michael Grobe
Musikalische Bearbeitung: Ardhi Engl und Thomas Ach


* Um die Hörproben abzuspielen benötigen Sie den Windows Media Player oder Apple Quicktime.

Hörbeispiel Sonho:*
Hörbeispiel Klungkung:*
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